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Kategorien: Alle anzeigen, iPhone: Information, iPhone: Tool | Datum: 14.01.2010

AppBox Pro 1.2.2: Der iPhone-Werkzeugkoffer

Im AppStore gibt es unzählige kleine Apps, die Währungen umrechnen, eine Taschenlampe simulieren, eine Systeminformation zum iPhone starten oder aus dem Gerät eine Wasserwaage machen. AppBox Pro bietet sich als Allrounder an, der gleich 18 Apps unter seiner Oberfläche versammelt.

Die AppBox Pro gehört seit Monaten zu den bestverkauften Apps im deutschen AppStore – und sicherlich nicht nur hier. 18 Apps zum Preis von einer – das kann man sich ja nicht entgehen lassen. Der Werkzeugkoffer stellt die einzelnen Funktionen als Icons auf einem zweiseitigen Menü vor. Ein Fingerdruck reicht dann bereits aus, um eins der Tools zu starten.

Einige der Tools machen sich schnell unentbehrlich, auf andere kann man durchaus verzichten. Kommen wir zuerst zu den nützlichen. “Batterie” zeigt den aktuellen Ladezustand des iPhone-Akkus an – und verrät passend dazu, wie viele Stunden der Akku noch vorhalten wird, wenn nonstop gesprochen, im Internet gesurft, gespielt oder Musik gehört wird. Keine Frage: Dieses Tool macht Sinn. Eine “Systeminfo” zeigt außerdem den freien Speicherplatz des iPhones an.

Der “Klinometer” lädt verschiedene Ansichten einer Wasserwaage. Nach dem Kalibrieren lässt sich das iPhone so sehr gut beim Heimwerken verwenden. Ich habe die Funktion bereits erfolgreich verwendet, um aus einem Hochbett ein normales Bett zu machen, das nach dem Sägen durchaus nicht schief im Raum stand. Gelungen ist auch das “Lineal“, das wahlweise in Zentimeter oder in Zoll misst.

Die App “Währung” rechnet 195 Geld-Währungen verschiedener Staaten ineinander um, etwa den Euro in den US-Dollar, wenn wieder einmal eine Reise in die Staaten ansteht. Nach der Auswahl des Quell- und des Wechselkurses reicht es aus, eine Geldsumme in den App-eigenen Taschenrechner zu tippen, um die Konvertierung zu starten. Beim Aufruf des Tools holt sich das iPhone übrigens selbstständig die aktuellen Wechselkurse aus dem Internet.

Wer wirklich in die USA fährt, sollte eine Outlet-Mall besuchen und hier die App “Kaufpreis” starten. Sie nimmt den Originalpreis etwa eines Pullovers entgegen. Mit dem Schieberegler kann man dann einen gegebenen Rabatt in Prozent vorgeben und dazu auch noch einen Rabatt zum Rabatt benennen – das machen die da drüben immer sehr gern, etwa: 30 Prozent und dann noch mal 20 Prozent. Am Ende können noch die Steuern hinzuaddiert werden, die bei den US-Preisen immer fehlen – und schon kann man den tatsächlichen Kaufpreis im iPhone ablesen.

Geht es unterwegs in ein Restaurant, hilft die App “Trinkgeld” dabei, das finale Trinkgeld zu berechnen – per Daumendruck für 10, 15 oder 20 Prozent. Sitzen mehrere Personen am Tisch, die sich die Rechnung und damit auch das Trinkgeld teilen, so findet die App heraus, wie viel Geld jeder zu bezahlen hat.

Nützlich ist mitunter auch die App “Datumsrechner“. Sie erlaubt es, zwei Datumsangaben vorzugeben. Umgehend rechnet das Programm aus, wie viele Tage es noch bis zum genannten Zieldatum sind. Auch kann man herausfinden, auf welchen Wochentag ein beliebiges Datum fällt. Ein Mondkalender rundet diese App ab. Die App “Tage bis” nimmt verschiedene feste Daten entgegen – etwa den Ferienanfang, Weihnachten oder den nächsten Pokerabend mit den Freunden. Anschließend zeigt das Tool in seinem Fenster die Termine an und rechnet aus, wie viele Tage noch verstreichen müssen, bis es soweit ist.

Sehr nützlich vor allem in der Schule oder im Studium ist der “Einheitsrechner“, der 357 Einheiten aus 17 Kategorien kennt. So können etwa Unzen in Pfund oder in Tonnen umgewandelt werden.

Die weiteren Apps begeistern mich nicht so. Ich brauche keine weiß leuchtende Taschenlampe, muss keine Darlehen berechnen und benötige keine Zufallszahlen. Als Mann führe ich auch nicht meinen Periodenkalender im iPhone, um etwas für die Empfängnisverhütung zu tun. Gut finde ich die Feiertage, die für 83 Länder angeboten werden. Aber da ich als Selbstständiger eh nie blau machen kann, sind mir die Feiertage völlig wurscht. Und auch der angebotene Übersetzer reizt mich nicht. Aber das ist nicht weiter schlimm. Bei 18 Apps können durchaus ein paar dabei sein, die mich nicht ansprechen.

Wer den knappen Euro für die Pro-Version sparen möchte, holt sich die Lite-Freeware der AppBox, die immerhin noch zehn Tools sammelt. (Carsten Scheibe)

AppBox Pro 1.2.2
Entwickler: All About Apps
Größe: 3.1 MB
Preis: 0,79 Euro
Sprache: Deutsch
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