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Kategorien: ! Alle anzeigen, iPad: Freizeit, iPad: GRATIS, iPhone: Freizeit, iPhone: GRATIS, Mac-Apps | Datum: 02.08.2013

Kindle 3.9: eBooks am iPhone und iPad lesen – jetzt mit Unterstützung für Leseproben

Das ist der neue Trend: Bücher werden immer häufiger nicht mehr auf Papier gelesen, sondern digital. Apple selbst verkauft Bücher im iTunes App Store. Trotzdem lohnt es sich, neue Literatur lieber bei Amazon für den Kindle zu besorgen. Die Kindle-App steht für mehr Geräte zur Verfügung, sodass der erworbene Bücherschatz universell gelesen werden kann. Die App unterstützt bereits das Retina-Display des neuen iPads.

Digitale Bücher lesen macht Spaß. Das Bücherregal bleibt leer und eine ganze Bibliothek passt in einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone. Apple hat den Trend als einer der ersten erkannt und im iTunes App Store schon früh eine Bücherecke eingeführt. Ebenso einfach, wie es ist, Apps zu kaufen, lassen sich hier Bücher erwerben. Sie lassen sich dann auf dem iPhone oder dem iPad lesen, wenn die Gratis-App iBooks installiert ist.

Trotz aller Sympathie für Apple: Es sprechen mehr Argument für Amazon. Amazon bietet mit dem Kindle ein eigenes Lesegerät für e-Books an. Amazon hat als Internet-Buchhändler der ersten Stunde beste Kontakte zu allen großen und kleinen Verlagen auf der Welt. Schon jetzt verkauft Amazon USA mehr elektronische als gedruckte Bücher. Über 800.000 Werke lassen sich bereits über Kindle abrufen. Um hier mitzumischen und digitale Bücher einzukaufen, braucht der Leser nur einen Amazon-Account, der dann per Mausklick Kindle-kompatibel gemacht wird. So ist das Bezahlen neuer e-Books eine echte Kleinigkeit.

Amazon hat etwas goldrichtig gemacht. Es gibt kostenlose Apps für das iPhone und das iPad, für den Mac, aber auch für Android-Geräte. Und natürlich für den Kindle selbst. Das bedeutet, dass sich die einmal erworbenen Bücher auf viel mehr Endgeräten nutzen lassen. Auf diese Weise ist der Leser besonders zukunftssicher. Denn wer weiß am Ende schon, ob er noch Jahre später Apple treu bleibt oder nicht vielleicht zu Android wechselt oder sich einen Kindle Reader zulegt. Hinzu kommt die wirklich geniale Amazon Whispersync-Technik. Sie synchronisiert mehrere Kindle-Apps untereinander, was die zuletzt gelesene Seite eines Buchs, die Lesezeichen und Markierungen anbelangt. Das bedeutet, dass man ein Buch im Bett auf dem iPad beginnen und dann auf dem Weg zur Arbeit im Bus auf dem iPhone weiterlesen kann. Die App weiß immer, wo man das Buch zuletzt zugeklappt hat. Das funktioniert tatsächlich einwandfrei.

Die Kindle-App für das iPhone und das iPad muss einmalig mit den Zugangsdaten zum eigenen Kindle-Account versorgt werden. Anschließend zeigt die App unter “Archiv (Alle Inhalte)” sämtliche e-Books, die man sich bei Amazon bereits besorgt hat. Ein Fingerzeig auf ein hier gezeigtes Buchcover reicht aus, um das Werk herunterzuladen. Im WLAN lassen sich selbst fette 700-Seiten-Wälzer in Sekunden laden. Was hier noch deutlich fehlt, ist eine Automatikfunktion, die von selbst neu gekaufte Bücher auf das Gerät zieht. Und alternativ dazu eine manuelle “Alles laden”-Funktion, die alle neu gekauften Bücher in einem Rutsch herunterlädt.

In der Bibliothek werden alle Bücher nach der Aktualität, dem Titel oder dem Autor sortiert gelistet. Die Kindle-App für den Mac erlaubt es zusätzlich, Sammlungen anzulegen, um so die Bücher in verschiedene Kategorien einzuteilen. Diese Funktion fehlt der Universal-App für das iPhone, den iPod touch und dem iPad leider Gottes. Wer also erst einmal 20, 50 oder gar 100 Bücher beisammen hat, verliert schnell den Überblick. Hier sollte die Mac-Funktion schnell nachgerüstet werden.

Die e-Bücher werden in der Übersicht mit Cover, Titel und Autor vorgestellt. Kleine Pünktchen zeigen auf, ob das e-Book schon einmal aufgeschlagen wurde und wie weit man bereits in etwa gelesen hat. Das ist ein sehr gutes Instrument, um etwa bei einem Mehrteiler sofort zu sehen, in welchem Band man gerade steckt.

Die digitalen Bücher lassen sich hochkant und im Querformat lesen, die Ausrichtung des Texts geschieht vollautomatisch. Es gibt kein Scrolling, sondern nur komplette Textseiten. Ein Fingertipp blättert zur nächsten Seite weiter. Wer möchte, kann die Schriftgröße in fünf Schritten seinem eigenen Lesevergnügen anpassen. Man kann den Seitenhintergrund in Weiß, Schwarz oder Sepia darstellen lassen und sogar die Screen-Helligkeit dimmen. Wer am iPhone oder am iPad lesen möchte, wird von 50% Helligkeit nicht geblendet und kann so bequem im Bett lesen, ohne eine andere Lampe einschalten zu müssen.

Es ist möglich, Lesezeichen in einem Buch zu setzen, die sich später bequem wieder ansteuern lassen. Ebenso ist es ein Leichtes, Notizen zu erfassen oder markierte Wörter in Google oder in der Wikipedia nachschlagen zu lassen.

So oder so: Ich lese nun bereits seit einigen Wochen am iPad und am iPhone, habe mehrere Bücher durchgelesen und bin förmlich elektrisiert von den Vorteilen dieser Lesemethode. Schon oft saß ich unverhofft in einem Wartezimmer, in einem Stau, im Flugzeug oder in der Bahn, und hatte bei Interesse sofort ein Buch zur Hand. Neue Werke sind online sofort verfügbar. Selbst in den USA könnte ich mir über das kostenlose WLAN bei Starbucks sofort ein neues Buch kaufen, wenn meine Urlaubslektüre erschöpft wäre. Das Gefühl, ein echtes Buch in der Hand zu haben, vermisse ich nicht. Stattdessen mag ich das Lesen vor allem am iPad inzwischen sehr. (Carsten Scheibe)

Hinweis: Die Kindle-App 2.9 erlaubt es nun auch, Dokumente an eine eigene Amazon-Kindle-Adresse zu mailen. Sie landen dann in der Amazon Cloud und können in jeder Kindle-App angezeigt und gelesen werden. Am besten geeignet ist dafür das PDF-Format.

Hinweis: Das Review wurde für die Version 2.9 geschrieben. Die Version 3.0 ist bereits an die neue Retina-Auflösung vom iPad 3 angepasst. Die neue Version bringt ein neues Design der Bibliothek mit. Außerdem können die Anwender direkt auf die Bücher in der Cloud zugreifen. Die Version 3.1 bietet ein besseres Design und eine optimierte Suche. Version 3.2 bringt auf dem iPad anpassbare Seitenränder mit. Aus drei Layouts kann der Leser “sein” Layout wählen. Wichtige Textstellen lassen sich ab sofort besser markieren. Und es gibt eine verbesserte Helligkeitssteuerung. Version 3.3 passt die App an das iOS 6 und das iPhone 5 an. Version 3.4 bringt eine neue Schriftart mit. Version 3.5 bietet “X-Ray für Bücher”. Man kann in das Innere der Bücher hineinsehen und mehr über wichtige Charaktere, Orte etc erfahren. Viele Bugs wurden behoben. Sammlungen fehlen immer noch. Version 3.6 erlaubt das Markieren in mehreren Farben. Wer ein Buch ausgelesen hat, kann dies nun gleich bei Facebook und Twitter posten. Außerdem wird die Helligkeitseinstellung nun über den Schlafmodus hinweg gespeichert. Version 3.7 macht die App mit Voice Over barrierefrei für Blinde oder für Menschen mit Sehbehinderung. Version 3.8 erlaubt es, den Zeilenabstand zu ändern. Es können nun auch Markierungen über mehrere Seiten hinweg durchgeführt werden. Version 3.9 erlaubt es nun, nach Kindle-Leseproben zu suchen. Und es ist möglich, eigene Wörterbücher zu verwenden.

Kindle 3.9 für iPhone, iPod touch und iPad
Anbieter: Amazon
Größe: 18,0 MB
Preis: Gratis-App
Sprache: Deutsch
Link zur Homepage
Link zum AppStore

Kindle 1.8.1 für den Mac
Anbieter: Amazon
Größe: 33,9 MB
Preis: Gratis-App
Sprache: Deutsch
Link zur Homepage
Link zum AppStore


HIER die App der Rezension laden


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