Kategorien: Alle anzeigen, iPad: GRATIS, iPad: Musik, iPhone: GRATIS, iPhone: Musik | Datum: 28.03.2012
Putpat 2.5.1: Musikfernsehen für das iPad jetzt auch fürs iPhone
Putpat gab’s erst nur für das iPad – und jetzt auch für das iPhone. Der kuriose Musikdienst spielt Musikvideos bildschirmfüllend ab. Dabei gibt der Anwender seine Lieblingskünstler vor und bewertet die gespielten Videos. Mit der Zeit weiß Putpat genau, welche Musik perfekt zum Zuschauer passt.

Das iPad ist die perfekte Konsum-Maschine: Sie holt Spiele, Informationen, Filme und das Internet auf einen Bildschirm, der groß genug ist, um diese Inhalte auch in angemessener Form genießen zu können. Putpat verwandelt das iPad dabei in einen ganz persönlichen Videoclip-Sender, der nach kurzer Konfigurationsdauer genau die Clips spielt, die der Anwender auch wirklich gern sehen möchte.
Klassische Musiksender wie MTV oder VIVA müssen sich immer am Gesamtpublikum orientieren. Sie spielen einen Mix aus völlig verschiedenen Musikstilen und hoffen, dass die Zuschauer nicht alles grottig finden und am Bildschirm kleben bleiben. Putpat tritt mit einer anderen Vorstellung an: Hier soll jeder Anwender am iPad sein ganz eigenes Programm sehen können.
Nach der Anmeldung im System wird der neue Anwender aufgefordert, fünf seiner Lieblingsbands zu benennen. Nach wenigen Buchstabeneingaben schlägt die App bereits viele passende Bands vor. Bei mir kam Putpat so etwa problemlos mit meinen Favoriten Neil Young, De-Phazz, Fehlfarben, Gossip und Rammstein zurecht. Jede Band wird automatisch in ein bestimmtes Genre einsortiert und auf dem Bildschirm mit der dazu passenden Farbe gekennzeichnet.


Nach dieser kurzen Vorarbeit kann es sofort losgehen. Putpat lädt ein erstes Musikvideo und spielt es bildschirmfüllend ab. Das geht im WLAN blitzschnell. Sound- und Bildqualität können voll überzeugen, sodass Putpat sein Versprechen wahr macht und das iPad in eine Musikvideokonsole verwandelt. Der Zuhörer kann die Videos nicht pausieren, dafür aber per Fingerzeig zum nächsten Clip weiterwechseln.
Die Videos lassen sich auch bewerten. Ein Fingerzeig auf einen Blitz setzt das Video auf die Verbannt-Liste. Zieht man an einem Herzchen, so kann man seine Zustimmung zum Clip in einem Rahmen von 1 bis 100 Prozent benennen. So lernt Putpat schnell, welche Clips sein neuer Herr und Gebieter gern sehen möchte. Zusätzlich steht auch noch der Veequalizer zur Verfügung. Hier kann man mit dem Schieberegler bestimmen, welche Musikgenres oder Band man mehr oder weniger oft hören möchte.
Putpat funktioniert. Ich bin nicht der Typ, der stundenlang vor einem Musiksender sitzt und sich Videos anguckt. Die Kinder dafür umso mehr. Mit dem iPad und Putpat sind sie beschäftigt – und finden es cool. Da Putpat eine Streamingrate von 1 Mbit/sec erwartet, läuft die App nur im WLAN und lässt sich unterwegs nicht über die 3GS-Funktion der iPads abrufen. (Carsten Scheibe)
Hinweis: Dieses Review wurde für die Version 1.1.2 geschrieben. Die neue Version 2.0 wurde komplett generalüberholt und bietet eine schönere Optik und eine bessere Performance. Es gibt jetzt eine kontextsensitive Clip-Auswahl und außerdem auch noch Musik-News. Die Version 2.1 ist fertig für das iOS 5. Außerdem wurden die generelle Stabilität verbessert und die Login/Logout-Probleme gelöst. Die Version 2.51 macht aus der iPad-Version eine Universal-App, die auch auf dem iPhone und iPod touch funktioniert.
Putpat 2.51
Entwickler: TVRL
Größe: 9,8 MB
Preis: Gratis-App
Sprache: Deutsch
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