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Kategorien: Alle anzeigen, iPhone: Spiele | Datum: 10.11.2011

iBomber 1.6: Explosive Bomber-Missionen

iBomber gehörten im wahrsten Sinne des Wortes zu den explosivsten Spielen auf dem iPhone. Es setzt den Spieler in einen Propellerflieger und beamt ihn in das Jahr 1943. Hier bombt sich der Spieler über dem Pazifischen Ozean seinen Weg durch viele extrem actionreiche Missionen.

Das Spiel iBomber hat Referenzklasse und gehört definitiv mit zu den besten Spielen, die es zurzeit für das iPhone oder den iPod touch gibt. Die extrem detailreiche 3D-Grafik, der klasse Soundtrack, die einfache Steuerung und der Adrenalin-treibende Action-Spaß: Hier kommt einfach alles zusammen.

Der Spieler startet im Jahr 1943 an Bord eines Propellerfugzeugs, um über dem Pazifischen Ozean selbst in den Krieg einzugreifen. Dabei erfüllt der Spieler nach und nach viele knifflige Missionen. Zu Beginn des Spiels lassen sich zunächst nur drei der Missionen anwählen. Weitere werden dann sukzessive freigeschaltet, wenn sich der Spieler nicht allzu ungeschickt anstellt. Gleich die erste Mission hat es in sich. Hier gilt es, eine fest vorgegebene Anzahl Schiffe, Fabriken und Lagerhallen zu zerlegen. Bevor die Aufgabe nicht vollständig erledigt ist, gilt der Level nicht als gelöst.

Der Spieler steuert seinen Flieger allein durch das Neigen seines iPhones. Diese intuitive Steuerung erlaubt wunderbar feinfühlige Manöver. Ein Problem ist nur, dass der eigene Flieger recht weit oben in der Luft schwebt. Wird eine Bombe per Fingerzeig auf das Bombensymbol ausgelöst, so dauert es eine ganze Weile, bis sie zu Boden fällt. Das bedeutet, dass der Spieler ein anvisiertes Ziel schon aus einiger Entfernung heraus bombardieren muss. Am besten ist es eh, Dauerfeuer zu geben. Nur so lassen sich die zahlreichen Flakstellungen aus dem Weg schaffen, die vom Boden aus das Flugzeug unter Beschuss nehmen.

Da es auf dem Bildschirm ständig knallt, knattert, pufft und brummt, kommt die Pumpe des Spielers ganz schön ins Schwitzen und schlägt, was das Zeug hält. Zum Ziel kommt aber nur der Flieger, der Ruhe bewahrt, an seine Mission denkt und im Radar unten links die feindlichen Stellungen im Auge behält. Oft genug bleiben übrigens nach einer punktgenauen Bombenlandung Powerups am Boden zurück, die sich per Fingerdruck aufsammeln und dabei auch gleich aktivieren lassen. Sie reparieren das eigene Flugzeug, spendieren aber auch alternative Power-Bomben. Besonders gut ist die schwarze Bombe, die sehr schnell fällt und so ein besseres Zielen erlaubt. Eine Streubombe wirft gleich drei Bomben auf einmal ab: Da ist ein Zielen dann nicht mehr nötig.

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Das Spielfeld von iBomber ist begrenzt, sodass der Spieler nicht Gefahr läuft, aus Versehen aus dem Aktionsgebiet heraus zu fliegen. Nach und nach werden die Missionen immer verzwickter. So muss der Spieler etwa bald einen Schiffskonvoi beschützen, der von feindlichen Stellungen bedroht wird. Hier muss der Spieler schnell agieren und genau zielen, sonst schaut sich die eigene Flotte den Meeresgrund schon bald von unten an. Neue Missionen sollen übrigens zusammen mit zukünftigen Updates nachgeliefert werden. (Carsten Scheibe)

Hinweis: Dieses Review entstand für die Version 1.1. Die Version 1.5 bietet vier neue Maps und einige Bug Fixes. Die Version 1.6 bietet vier neue Maps, sodass sich alle Spieler noch weiter austoben können.

Hinweis 2: Inzwischen gibt es zwei Nachfolger zum Spiel. Sie heißen iBomber 2 und iBomber – Defense.

iBomber 1.6
Entwickler: Cobra Mobile
Größe: 55,7 MB
Preis: 2,39 Euro
Sprache: Englisch
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