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Kategorien: Alle anzeigen, Mac-Apps | Datum: 12.08.2011

Adressbuch exportieren 1.7: Mac-Adressbuch nach Excel exportieren

Es ist ein echter Jammer. Der Mac geizt extrem mit annehmbaren Export-Möglichkeiten. Weder das Mac Adressbuch noch Outlook sind hier mit entsprechenden Optionen gesegnet. Wer seine Adressen nicht komplett Apple anvertrauen möchte, wird ganz schön nervös. Die Mac-App “Adressbuch exportieren” behebt den Fauxpas.

Irgendwas stimmt nicht mit Outlook für den Mac. Importiert man seine Adressen in die Datenbank, so sind sie hier quasi gefangen. Das Microsoft-Programm exportiert seine Daten nur in eine tabstoppgetrennte Textdatei. Oder in eine OLM-Datenbank, die nur Outlook selbst wieder öffnen kann. Und das nur auf dem Mac. Immerhin ist es möglich, die Daten ins Mac Adressbuch zu synchronisieren. Das Adressbuch wiederum exportiert die Datensätze nur in das vCard-Format oder in ein eigenes Archiv. Das ist nun alles andere als abendfüllend. Es hat den Anschein, als sammele Apple schon jetzt Daten für die iCloud – und wolle sie ums Verrecken nicht mehr wieder hergeben.

Wer seine Daten nicht so einfach aufgeben möchte, der sucht nach einer Backup-Lösung. Im Mac-App-Store gibt es in dieser Hinsicht nicht besonders viel Auswahl. Ins Auge sticht die deutsche App “Adressbuch exportieren”. Sie bietet im Grunde genommen genau das, was sich der Anwender wünscht. Dabei greift die App auf das Mac Adressbuch zurück – und sichert die hier abgelegten Daten in neuen Exportformaten.

Nach dem Start der App importiert sie alle Datensätze aus dem Adressbuch. Das dauert auch bei 10.000 Adressen nicht länger als drei, vier Sekunden. Anschließend wählt man genau die Felder aus, deren Inhalte exportiert werden sollen. Das ist eine extrem gute Funktion, weil normale Exportfunktionen auch unter Windows oft alle überflüssigen und nie benutzten Datenfelder mit auslesen. So kann man exakt vorgeben, was genau in der Zieldatenbank landen soll und was nicht. Noch besser: Hat man seine Daten in verschiedene Gruppen aufgeteilt, so ist es möglich, einzelne oder mehrere Gruppen als Filter zu benennen.

Die App “Adressbuch exportieren” bietet mehrere Exportformate an. Zur Auswahl stehen die Formate TSV (Tabulator-getrennt), CSV (Komma-separiert), HTML oder vCard. Richtig interessant wird es allerdings erst in der aktuellen Version, denn ab sofort kann man auch das Zielformat XLSX für Excel verwenden. Von Excel aus stehen einem dann wieder alle Möglichkeiten offen. Die verschiedenen Exportformate lassen sich umfassend konfigurieren, um auch wirklich für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

Am Ende reicht ein Klick auf “Exportieren” aus, um die gewünschte Sicherheitskopie in einem frei wählbaren Zielordner anzulegen. Und schon ist die Welt wieder schön.

Fazit: “Adressbuch exportieren” löst ein wichtiges Problem und bringt die eigenen Daten in Sicherheit – iCloud hin oder her. Danach fühlt man sich gleich wieder viel besser. Das sollte einem schon 2,99 Euro wert sein. (Carsten Scheibe)

Adressbuch exportieren 1.7
Anbieter: Stefan Keller
Größe: 0,7 MB
Preis: 2,99 Euro
Sprache: Deutsch
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