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Kategorien: Alle anzeigen, iPad: Tool, iPhone: Tool | Datum: 21.05.2011

Gravity Clock 2.0.2: Die Zeit fällt auseinander

Das iPhone lässt sich im Dock bestens als Uhr verwenden. Ein völlig neues Ziffernblatt hat Jörg Piringer mit der Gravity Clock programmiert. Hier wischt der Sekundenzeiger die Ziffern auf dem Uhrenblatt beiseite und lässt sie physikalisch korrekt zu Boden sinken. Nett.

Wie spät ist es eigentlich? Wer sein iPhone in ein Dock stellt oder es auf andere Weise auf dem Schreibtisch platziert, kann ab sofort die Gravity Clock nutzen, um sich schlau zu machen. Die kleine iPhone-App schwärzt den Bildschirm ein und platziert ein weißes analoges Ziffernblatt auf dem Screen. Neben den Ziffern für die vollen Stunden weist dieses Ziffernblatt auch einen Kranz aus 60 Zahlen für die Sekunden auf.

Die Besonderheit: Sobald der Sekundenzeiger an den Ziffern vorbeiwischt, fallen die eben noch berührten Zahlen herunter. Sie folgen der Gravitation und sammeln sich am unteren Bildschirmrand an. Hier lassen sie sich durch Neigen oder Schütteln des iPhones immer wieder neu aufstapeln, bevor sie schließlich verblassen und Platz für neue Zahlen schaffen. Natürlich hätte die Uhr nicht lange Bestand, wenn der Sekundenzeiger das ganze Ziffernblatt verwüsten würde. Und so bauen sich die Zahlen im gebührenden Abstand vom Zeiger langsam wieder auf. Wer die Uhr lange genug beobachtet, wird feststellen, dass zu Mittag und zu Mitternacht alle Sekunden auf einmal fallen.

Wer möchte, wechselt in den Digital-Modus. Er präsentiert die Zeit als reine Ziffern-Anzeige – wahlweise im 12- oder im 24-Stunden-Modus. Hier fallen die Zahlen schon deutlich größer aus – und sie fallen kontinuierlich. Das ist ein netter optischer Effekt, der aus der iPhone-Uhr einen echten Hingucker macht.

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Die Gravity Clock verhindert selbstständig, dass sich das iPhone ausschaltet. Damit in diesem Modus nicht die ganze Akkuleistung weggesaugt wird, sollte das iPhone bei längerem Betrieb der Uhr unbedingt am Stromkabel hängen. Wichtig ist hier auch zu erwähnen, dass es sich bei Gravity Clock um eine universelle App handelt, die auch das iPad in voller Auflösung unterstützt.

Fazit: Ich finde die Gravity Clock sehr hübsch anzusehen. Die Zeit wirklich einmal “in echt” verrinnen zu sehen, das hat schon etwas. (Carsten Scheibe)

Hinweis: Dieses Review wurde für die Version 1.0 geschrieben. Die Version 1.1 zeigt nun standardmäßig einen statischen Text an. Die 2.0.2 kann Twitter-Meldungen anzeigen, wobei neue Textnachrichten nun nicht mehr die Uhr anhalten.

Gravity Clock 2.0.2
Entwickler: Jörg Piringer
Größe: 10,3 MB
Preis: 0,79 Euro
Sprache: Deutsch
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