Kategorien: Alle anzeigen, iPad: Fun, iPhone: Fun | Datum: 13.05.2011
Beauty Check 1.0: Der Schönheits-Spektrometer
Bin ich ein hübscher Bube? Oder ein schönes Mädchen? Die Antwort auf diese Fragen ist ab sofort nicht mehr subjektiv. Denn sie lässt sich rein wissenschaftlich berechnen – nach den Formeln des Dr. Deanfield. Die Universal-Fun-App Beauty Check nutzt ein Porträtfoto, um das eigene Beuty-Potenzial in Erfahrung zu bringen. Wer weiß: Vielleicht ist Brad Pitt im Vergleich zur eigenen Schönheit ja doch nur ein elendiger Stümper?

Es gibt unzählige Apps, die einen Foto-Schnappschuss von einer Person verwenden, um die abgebildete Person altern oder an Kilos zulegen zu lassen. Es ist sogar möglich, per Fingerzeig einen plötzlichen Haarverlust auszulösen. Nun gibt es eine weitere App, die dabei hilft, die Schönheit zu berechnen. Das ist natürlich ein toller Spaß. Wenn man erst einmal damit begonnen hat, sich selbst, die Mitarbeiter, die Freunde und die Verwandten zu analysieren, dann kann man gar nicht mehr damit aufhören.
Um die Freunde analysieren zu können, braucht die App ein schönes Porträtfoto, das direkt von vorn aufgenommen wurde. Hier muss man aber unbedingt die Ohren und den Haaransatz sehen können. Beauty Check spricht die Kamera vom iPhone oder vom iPad 2 an, um ein Porträtfoto von der Person vor oder hinter der Kamera zu schießen. Eine Schablone in der Bildvorschau hilft dabei, den perfekten Schnappschuss anzufertigen. Álternativ dazu kann auch ein Foto aus dem Fotoalbum gewählt werden. Wer möchte, kann eine Aufnahme auch aus Facebook importieren.
Sobald die App ein Foto hat, muss der Anwender noch einmal selbst Hand anlegen, bevor der Spaß beginnen kann. Dabei geht es darum, Hilfslinien im Foto zu platzieren, damit die App genau weiß, wo die Augen der Person sind, wo das Kinn endet und der Haaransatz beginnt. Auch der Mund muss markiert werden. Das reicht bereits an Input aus, um Dr. Deanfields Beauty-Formel von der Leine zu lassen.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die empfundene Schönheit eines Gesichts u.a. von zwei messbaren Werten bestimmt wird. Teilt man den Abstand zwischen Augenlinie und Mund durch den Abstand zwischen Haaransatz und Kinn, so ergibt das den Längenquotienten eines Gesichts. Der Breitenquotient eines Gesichts wird aus dem Abstand der Augen geteilt durch die Breite des Gesichts von Ohr zu Ohr berechnet. Als attraktiv werden Gesichter mit einem Längenquotienten von 0,36 und einem Breitenquotienten von 0,46 gewertet.
Damit es nicht kompliziert wird, gibt die App den Schönheitsfaktor als Wert zwischen 0 und 10 aus. 10 ist dabei das erstrebenswerte Maximum. Wer bei der eigenen Bewertung nur eine 5 oder schlechter abkassiert, sollte sich freuen, wenn er oder sie bereits verheiratet ist. Zum besseren Vergleich liegen bereits die Daten von 40 Promis vor. Wer also wissen möchte, ob es gelingt, Brad Pitt oder Angelina Jolie beauty-technisch ins Abseits zu stellen, der sollte mal den Beauty Check ausprobieren.
Liegt das eigene Ergebnis vor, so ist es möglich, es mit dem Schönheitsfaktor von Freunden zu vergleichen oder es via Twitter, Facebook und E-Mail zu verbreiten. (Carsten Scheibe)
Beauty Check 1.0
Anbieter: cerasus.media GmbH
Größe: 16,1 MB
Preis: 0,79 Euro (später 2,39 Euro)
Sprache: Deutsch
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