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Kategorien: Alle anzeigen, iPhone: Spiele | Datum: 25.03.2011

Doodle God 1.6.1: Neue Quest mit noch mehr Elementen!

Doodle God kam aus dem Nichts: Laut eigener Aussage haben die Entwickler des Spiels 3 Millionen Kopien in nur zwei Wochen verkauft – insgesamt gibt es bereits über 15 Millionen Spieler. Uns wundert es nicht: Doodle God bringt wieder einmal eine völlig neue Spielidee aufs iPhone. Sie regt zum Knobeln, Nachdenken und Ausprobieren an – auf der Jagd nach zahlreichen verschollenen Elementen.

Eine Warnung vorweg: Doodle God macht trotz des nicht besonders gut gewählten Namens (hat nix mit Doodle Jump zu tun) sofort süchtig. Das ungewöhnliche Spiel mit der völlig neuen Idee lässt sich nach dem ersten Start auf Stunden hinaus nicht mehr aus der Hand legen.

Passend zu sphärischer Göttermusik stellt Doodle God zunächst nur vier simple Elemente zur Verfügung – Wasser, Feuer, Wind und Erde. Diese vier Elemente sind auch in vier unterschiedlichen Kategorien aufgeteilt. Der Spieler spielt nun Gott und setzt eine ganz eigene Schöpfungsgeschichte in Gang. Zwei Elemente lassen sich mit dem Finger aufeinander ziehen. Hat man Glück, passiert etwas.

Aus Wasser und Erde entsteht so etwa ein Sumpf. Aus Erde und Feuer wird Lava. Feuer und Wasser erzeugen Dampf. Nach und nach werden es immer mehr Elemente, die dem Spieler für seine Kombinationsversuche zur Verfügung stehen. Schon bald entsteht echtes Leben, im Sumpf recken die ersten Dinosaurier die Köpfe in die Luft, ein Ei wird gelegt, aus der Erde entspringt ein Stein, der wird zu Sand, aus Sand und einer der ersten Pflanzen wird eine Palme. Plankton, Bakterien, Pilze und Schmetterlinge entstehen und schließlich bevölkern Vögel, Fische, Schlangen und Echsen die junge Welt des Anwenders. Aus einer Schlange und Wasser kann man übrigens Gift zaubern.

Es macht einen höllischen Spaß, sich aktiv mögliche und logisch wirkende Kombinationen auszudenken, um immer neue Elemente im Doodle God freizuspielen. Schon bald entsteht der erste Mensch und jetzt geht es erst richtig los. Aus einem Menschen und aus Metall werden Werkzeuge. Dann ist es auch schon nicht mehr weit und es entstehen das Rad, die Dampfmaschine, ein Haus, ein Boot oder eine Fabrik. Die Elektrizität wird erfunden, die Glühlampe auch – und wenn der Anwender einen Menschen auf einen anderen Menschen zieht, dann zieht auch der Sex in die Pixelwelt ein.

Es kann aber auch viel schiefgehen in der Welt von Doodle God. Wer den Alkohol erfunden hat und Bier und Vodka erschaffen konnte, macht aus dem armen Menschen schnell einen Alkoholiker. Wer Lehm mit Leben erfüllt, erschafft einen Golem. Und dann sind da auch die Ghule, Vampire und Zombies nicht mehr weit. Und was passiert, wenn man einen Menschen auf einen Vampir zieht? Dann hat man zwei Vampire. Schade, dass der Knoblauch noch nicht entdeckt ist.

Das Spiel geht sehr intelligent vor, sodass man sich viele neue Elemente wirklich logisch herleiten kann. Aus einem Baum und Werkzeug wird Holz. Aus Papier und einer Feder entsteht ein Buch. Metall ergibt mit dem Stein der Weisen kombiniert echtes Gold. Ein Mensch und Waffen fusionieren zu einem Jäger. Was passiert mit einem Jäger, wenn er einen Dinosaurier trifft? Man hat auf einmal einen toten Jäger. Haucht man dem dann wieder Leben ein, ensteht ein Zombie.

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Das Spiel legt nach und nach immer neue Kategorien an – etwa für Lebensmittel, Tiere, Pflanzen, Werkzeuge, Fortbewegungsmittel oder für böse Monster. 15 Kategorien gibt es in der neuen Version 1.1 erstmalig. Insgesamt sind 140 Elemente zu finden. Nach einem durchspielten Nachmittag bin ich nun bereits bei 113 gefundenen Elementen. Und es wird langsam knifflig. Zum Glück gibt es die “Hints”. Eine leuchtende Glühbirne gibt bei einer Berührung einen Tipp. Dann öffnet die App etwa zwei Kategorien und verrät, dass es hier noch Elemente gibt, die miteinander kombiniert werden könnten. Oder sie enttarnt ein neues und bislang noch nicht gefundenes Element – und weckt den Kombinationseifer des Spielers, der nun herausfinden möchte, wie etwa Salpeter entstehen könnte.

Die Entwickler haben schon jetzt bekannt gegeben, dass sie mit Feuereifer an neuen Erweiterungen arbeiten, sodass Doodle God auch dann nicht langweilig wird, wenn es einmal komplett durchgespielt ist. Das hoffe ich sehr, denn das Spiel hat Potenzial. Meine Kinder sind auch ganz süchtig und es ist schön zu sehen, dass sie mal richtig nachdenken anstatt immer einfach nur hirntot draufloszuballern. Mehr davon. Für 79 Cents ein Schnäppchenangebot. Und ein weiteres Beispiel dafür, dass die richtige Idee auf dem iPhone noch immer Millionenumsätze generieren kann. (Carsten Scheibe)

Update: Das vorhandene Review wurde für die Version 1.1 geschrieben. Inzwischen liegt die Version 1.2 vor. Ein Update lohnt sich. Die neue Version startet die Episode 3 mit über hundert neuen Reaktionen, 40 neuen Elementen und vielen neuen Gruppen. Es darf also munter weitergeknobelt werden. Jetzt mit Aliens und UFOs, Hund und Katze, Geld und Bank.

Update 2: Das neue Update 1.4 bringt Episode 4 mit. Jetzt gibt es bereits 248 Elemente in 26 Kategorien. Hinzu kommt eine “Fantasy World” mit 50+ neuen Elementen wie “magic” oder “illusion”. Als Quest wird “Save the Princess” angeboten. Ab sofort gibt es auch einen Fan-Club und einen OpenFeint-Support mit verschiedenen Achievements und zwei Leaderboards. Das Update steht abermals kostenfrei zur Verfügung.

Update 3: Das Update 1.5 spendiert eine “Christmas Quest” und unterstützt das GameCenter und Twitter. Inzwischen nutzten 15 Millionen Anwender das Spiel.

Update 4: Das Update auf die Version 1.6 startet die neue Quest “Sins vs Virtues”. Außerdem gibt es nun noch mehr Tipps und Hilfestellungen. Version 1.6.1 sorgt für Bugfixes und erklärt, wie man Extrahinweise bekommt.

Doodle God 1.6.1
Anbieter: JoyBits / Avallon Alliance
Größe: 19,5 MB
Preis: 0,79 Euro
Sprache: Englisch
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