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Kategorien: Alle anzeigen, Test: Gadget | Datum: 03.06.2010

Philips Power Pack: Der Saugnapf-Akku

Ich bin viel unterwegs und habe das iPhone immer mit dabei. Da ich ständig Fotos mache, E-Mails checke, telefoniere und Musik höre, hält der Akku des Geräts oft nicht besonders lange. Um mich von normalen Stromquellen unabhängig zu machen, setze ich auf mobile Akkus. Leider lassen sich die meisten nicht zusammen mit meiner Schutzhülle verwenden. Das Philips Power Pack ist da die löbliche Ausnahme.

Wer lange unterwegs ist und keine Chance hat, im Flugzeug, zu Fuß im Wald oder an anderer Stelle eine Steckdose zu finden, tut gut daran, neben dem iPhone oder dem iPod touch auch noch einen externen Ersatzakku mitzunehmen. Es gibt sehr viele dieser Ersatzakkus. Die meisten sehen aus wie eine starre Schale, in die das iPhone hineingleitet und dann festsitzt. Mein Problem ist, dass ich bereits eine Schutzhülle verwende. Möchte ich einen externen Akku verwenden, muss ich meine Schutzhülle erst abnehmen. Das ist in Ordnung, wenn es denn unbedingt sein muss. Aber lieber wäre mir eine Alternative, die das eben nicht erforderlich macht.

In dieser Situation kommt mir das Philips Power Pack gerade recht. Dabei handelt es sich um einen sehr schmalen Akku in einem wasserabweisenden, schwarzen Überzug, der mit 4 x 3 Saugnäpfen versehen ist. Über eine U-förmige elastische Brücke geht es zum Adapter, der sich in eins der mobilen Apple-Geräte stecken lässt. Die Idee ist folgende: Man steckt den Adapter in das iPhone oder in den iPod touch. Die elastische Brücke sorgt dafür, dass auch dicke Schutzhüllen problemlos überbrückt werden. Der Akku selbst haftet dann mit den Saugnäpfen auf der Rückseite des Geräts – oder eben auf der Schutzhülle. Der Ersatzakku ist nicht schwer und auch nicht besonders dick. So fällt es nicht störend auf, wenn der Akku im Einsatz ist.

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Sobald der Akku angeschlossen ist, beginnt er sofort damit, das iPhone oder den iPod touch aufzuladen. Es dauert gar nicht lange, bis ein leer gespieltes Gerät wieder vollen Saft hat. Dann kann der Akku gern auch wieder abgezogen werden. Eine Akkuladung reicht aus, um ein iPhone mindestens einmal komplett neu aufzuladen. Das sind unterwegs genau die zusätzlichen Stunden, auf die es mitunter ankommt.

Aufgeladen wird das Philips Power Pack am Rechner. Ein mitgeliefertes USB-Kabel verbindet den Akku mit dem PC und lädt es wieder auf. Das große Problem des Akkus ist, dass man so schlecht sehen kann, wie sein aktueller Status ist. Es gibt eine Druckstelle am oberen Rand. Betätigt man sie, leuchtet eine “diskrete energiesparende LED-Anzeige” auf. Leuchtet sie blau, ist der Akku voll. Besser wäre es hier sicherlich gewesen, mehrere Leucht-Dioden zu verwenden. So könnten vier Lichter auf einen vollen Akku hinweisen. Bei abnehmender Akkuleistung könnten dann einzelne Lichter verlöschen.

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Fazit: Ich möchte meine Schutzhülle am iPhone gern behalten. Das gelingt mit den anderen Akkus nicht, die ich bislang ausprobiert habe. Das Philips Power Pack gefällt mir, weil es so klein und kompakt ist, in einem wasser- und stoßabweisenden Überzug steckt und weil es sich ganz schnell an meinem iPhone festsaugt. So kommt das Power Pack immer in meinen Rucksack, wenn wieder einmal ein längerer Trip ansteht. (Carsten Scheibe)

Philips Power Pack
Anbieter: Soular e.K.
Preis: 59,99 Euro
Sprache: Deutsch
Link zum Anbieter
Produktseite

Fotos: Pressefotos von Soular e.K./Philips




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