Kategorien: Allgemein | Datum: 23.02.2010
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Stefan Knecht, 44 – CIO und einer der Gründer von United Maps. Wir machen: Karten. Ziemlich gute Karten mit allem drin, was auf anderen (Online-)Karten fehlt. Lange ist es nicht her, dass ich meinen Uralt-Blackberry in die Ziplock-Tüte zu drei Palms packte – und und als neues Suchtmittel den kleinen Handschmeichler in Betrieb nahm.

Wir machen: Karten. Ziemlich gute Karten mit allem drin, was auf anderen (Online-)Karten fehlt. Mein Homescreen hat demnach die ersten sechs Apps unseres eigenen Produktes “Walk & Ride” obenauf: Offline-Karten mit “multimodaler Navigation” durch den Großstadtdschungel auch für den touch. München und Hamburg sind im Appstore, die weiteren Städte sind noch development builds und werden alsbald auch im Appstore stehen.
Genug mit der Eigenwerbung. In der zweiten Reihe gleich ein kleines und feines app “My App Sales“, das direkt auf itunesconnect zugreift und mir die aktuellen Verkaufszahlen samt Comments liefert. Sehr hübsch und ständig im Gebrauch.
Daneben als Referenz latürnich Google Maps – aber das geht nur online, hat lange nicht die Details wie unser “Walk & Ride” und ist damit auch nur die halbe Miete.
Drunter auch von Tante Google der Reader, mein Liebling zum (etwas aus den Fugen geratenen) RSS-Konsum.
Dann “Paper Toss“, ein herrlich harmloses Spielchen, bei dem man ein zerknülltes Papier gegen den Luftstrom eines Ventilators in die virtuelle Tonne bugsieren muss. Das lieben die Kinder (wenigstens eine halbe Stunde Autofahrt lang).
Dann “BR Radio”, das morgens bei der Frühstückspausenbrotbereitungsschicht Bayern2 ins Ohr gibt, ohne die schlafenden Blondinen zu wecken.
Daneben “Brushes“, weil ich ich mir fest vorgenommen habe, wie David Hockney jeden Tag ein Bild zu malen. Malen wollte. “Brushes” ist noch da wegen des schlechten Gewissens.
Letzte Reihe: “QuickSign” – auch simpel aber effektiv: Holen Sie mal im Dunkeln mit Dutzenden anderen Eltern ein Kind ab – QuickSign lässt einen den Namen (oder was anderes) auf den Schirm schreiben, iPhone hochhalten – Kind kommt. Perfekt.
“iBomber” ist im Grunde nicht politically correct aber ein Heidenspass wenn man zu nichts anderem mehr in der Lage ist: mit einem Bomber muss man Bomben werfen, um abstruse Missionen zu erfüllen. Wie Sandburgen eintreten, nur elektrisch.
Vorletzter Kandidat ist der “RegenRadar” (weshalb alle diese neudeutsche CamelCases wählen bleibt auch hier ein Rätsel): Wann kommt die nächste Regenwolke, wann kann ich trocken hach Hause radeln? Mit 15min Verzögerung sieht man hier die animierten Regenradaraufnahmen des Deutschen Wetterdienstes.
Als passionierter Nahverkehrsfahrer ganz am Schluss das kleine App des Münchner Verkehrsverbundes für die komplizierteren Verbindungen, die unser famoses “Walk & Ride München” noch nicht kann.
Stefan Knecht
CIO, co-founder
United Maps GmbH
Agnes-Pockels-Bogen 1
80992 München
Germany
http://unitedmaps.net
read the blog: http://blog.unitedmaps.net
buy the app: http://walknride.com


