Kategorien: Test: Gadget | Datum: 06.02.2010
Laybag: Der coole Sitzsack für das iPhone
Wer sein iPhone liebt und seinen iPod touch schätzt, findet auch Gefallen an dazu passenden Gadgets aller Art. So gibt es viele Ständer, die ein iPhone auf dem Schreibtisch so in Szene setzen, dass es freihändig möglich ist, einen Film darauf zu sehen. Die meisten dieser Ständer funktionieren nicht. Extrem zuverlässig hingegen arbeitet der Sitzsack Laybag.

Mein iPhone ist der natürliche Feind aller Gadgets: Es steckt in einer Schutzhülle. Dieser winzige Zuwachs an Breite und Volumen sorgt bereits dafür, dass die meisten Gadgets für das Gerät nicht mehr passen. Es ist echt frustrierend. Dabei suche ich doch immer nach einem kleinen Ständer, in den ich das iPhone stellen kann, wenn ich es an den PC angeschlossen habe und es gerade aufgeladen wird. Bislang lag es den lieben langen Tag einfach auf der Tischplatte – am USB-Kabel hängend wie ein an Land gezogener Fisch an der Angel. Ein entwürdigender Anblick.
In der letzten Zeit habe ich gleich mehrere Standsysteme für das iPhone ausprobiert. Aber entweder passten sie aufgrund meiner Schutzhülle nicht. Oder sie waren so kompliziert anzubringen, dass es völlig unmöglich war, das iPhone mal eben schnell aus der Vorrichtung zu entfernen. Etwa, wenn ich ganz schnell das Büro verlassen muss und das iPhone mitnehmen möchte.
Nun zeigt sich aber angesichts der Laybags aus Leipzig, dass Lösungen manchmal ganz einfach sein können. Der Laybag ist nichts anderes als ein klassischer Sitzsack fürs iPhone. Der winzige Sack ist aus einer angenehm anzufassenden Mikrofaser gefertigt, in deren Inneres kleine Plastikpellets eingenäht sind. Der Sitzsack hat eine eingebaute “Furche”, in die sich das iPhone perfekt hineinlegen oder -stellen lässt. Dahinter geht der Laybag in die Breite, sodass das iPhone stets in aufrechter Stellung bleibt. Das Platzieren und Herausnehmen des iPhones aus diesem Sitzsack geht dem Anwender mit einem völlig natürlichen Griff von der Hand. Zudem sitzt das Gerät so proppensicher in dem Laybag, dass dieses seinen Sinn perfekt erfüllt.




Auf meinem Schreibtisch ist das Laybag seit Tagen im Einsatz. Hier habe ich den kleinen Knautschball wirklich lieb gewonnen und möchte nicht mehr darauf verzichten. Denkbar sind aber auch noch andere Einsatzgebiete. Auf der Couch liegend könnte man sich den Laybag auf den Bauch legen, um so einen Kinofilm auf dem iPhone sehen zu können. Sogar auf dem Armaturenbrett im Auto würde er haften bleiben, sodass er als Standfuß fürs Navigationssystem zum Einsatz kommen kann. Allerdings denke ich, dass hier eine scharfe Bremsung ausreicht, um Laybag und iPhone durch das Auto fliegen zu lassen.
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Gut: Ist das Laybag einmal dreckig, so kann es einfach bei unter 40 Grad in die Waschmaschine wandern. Und wer die Abwechslung braucht, besorgt sich einfach weitere Variationen. Das gerade einmal 60 Gramm leichte Laybag (7 x 9 x 11 cm) gibt es nämlich in vielen verschiedenen Farben und Stoffmustern. Angeboten wird das erstaunlich untechnische Gadget zum Preis von 9,99 Euro. (Carsten Scheibe)
Laybag
Hersteller: Laybag Leipzig
Preis: 9,99 Euro
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Fotos: Pressefotos von Laybag Leipzig, mfG


