Kategorien: News | Datum: 22.01.2010
2009 gaben die Deutschen 140 Millionen Euro für Mobile-Games aus
Im Rahmen der Nationalen Gamer-Umfrage 2009 wurden die Teilnehmer zu ihren Gewohnheiten im Bereich der Mobile-Games befragt. Das Ergebnis: 7,3 Millionen Menschen spielen auf ihren Mobiltelefonen, jeder dritte (34 Prozent) ist bereit, für die Games zu bezahlen, die übrigen zwei Drittel nutzen kostenlose Spieleinhalte. 2009 erwirtschaftete die digitale Spieleindustrie so allein mit Handy-Spielen 140 Millionen Euro.

Die beliebtesten Geräte zur Nutzung von bezahlbarem Spielecontent sind das Apple iPhone sowie Endgeräte vom Hersteller HTC.
Wer spielt und wer zahlt?
Geschlechterspezifisch hält sich die Mobile-Games spielende deutsche Bevölkerung die Waage: 54 Prozent sind männlich, 46 Prozent weiblich. Bei den Altersgruppen sind es vor allem die 13- bis 19-Jährigen – ihr Anteil an der Gesamtsumme der Mobile-Gamer liegt bei 28 Prozent – und die 20- bis 24-Jährigen (26 Prozent), die sich für das Spielvergnügen für Unterwegs begeistern. Auffällig ist, dass User, die für Spiele bezahlen, ein besonderes Interesse für Mode, Reisen und News besitzen. Ebenso investieren hauptsächlich Menschen mit einem Full-Time-Job Geld in Games für ihre Mobiltelefone.
Welche Marken und Anbieter sind die finanziell profitabelsten?
Die zahlungswilligsten deutschen Mobile-Gamer besitzen entweder ein HTC-Phone oder ein Apple iPhone. Von den 350.000 deutschen Handy-Games spielenden HTC-Phone-Inhabern haben bereits 71 Prozent für diese bezahlt; bei den iPhone-Besitzer sind es 63 Prozent. Der führende Anbieter von Mobile-Telefonen ist E-Plus, der zwar mit 1,1 Millionen Mobile-Gamern hinter T-Mobile und Vodafone (beide zwei Millionen) liegt, aber mit einem Anteil von 44 Prozent den größten Part an zahlenden Mobile-Spielern ausmacht. „Die Anzahl an Mobile-Gamern, die ein iPhone besitzen, ist mit sechs Prozent eher gering. Das Apple-Gerät gehört dennoch zu den populärsten Handys im Bereich der Mobile-Games, wenn es um bezahlbaren Spielecontent geht“, erklärt Peter Warmann, Geschäftsführer von Gamesindustry.com, die zusammen mit TNS die Nationale Gamer-Umfrage 2009 durchgeführt haben. „Die Umwandlung von nicht zahlenden zu zahlenden Nutzern beruht darauf, dass die großen Spiele-Anbieter hauptsächlich Games für das iPhone konzipieren.“
Welche Spiel-Genres werden bevorzugt genutzt?
Neun Prozent der deutschen Mobile-Gamer spielen täglich; fokussiert man sich auf die zahlenden Spieler liegt der Anteil bei 22 Prozent. Jeder zweite spielt zwischen einer Viertel- und einer Stunde. Zu den beliebtesten Genres gehören Gedächtnistrainings sowie Strategie-, Sport- und Abenteuer-Spiele. Bei den nicht für Spiele zahlenden Gamern sind vor allem Puzzles und Arcade-Spiele beliebt. Wer investiert, liebt auch die Abwechslung. So gaben 250.000 Umfrage-Teilnehmer an, dass sie nicht nur für die Spiele bezahlen, sondern in einem halben Jahr mehr als 25 verschiedene Spiele genutzt haben.
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Quelle: Pressemitteilung der Quinke Networks
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