Kategorien: Alle anzeigen, iPhone: Information | Datum: 07.01.2010
Das Bertelsmann Gesundheitslexikon 1.0
Winterzeit – Krankheitszeit. Da greift man schnell zum gedruckten Gesundheitslexikon, um Begriffe wie “Grippe” oder “Frostbeulen” nachzuschlagen. Envi.con holt das Bertelsmann Gesundheitslexikon nun ins iPhone und macht es somit auf allen Wegen verfügbar.

Die Zeit der gedruckten Nachschlagewerke geht ihrem Ende entgegen. An den papiernen Boliden kann man sich leicht einen Bruch heben, sie veraltern sehr schnell und nehmen einfach viel zu viel Platz in der Schrankwand ein. Die digitale Fassung ist per Mausklick verfügbar, lässt sich via Updates aktualisieren und ist immer sofort zur Hand, sobald sie gebraucht wird. Das ist bei der mobilen Fassung fürs iPhone natürlich erst recht der Fall. Denn das iPhone steckt im besten Fall ständig in der Hosentasche und ist auf diese Weise immer nur einen Handgriff weit entfernt.
Das Bertelsmann Gesundheitslexikon kostet bei Amazon in der gebundenen Ausgabe 29,95 Euro. Die iPhone-App ist für 24,95 Euro zu haben. Das ist für alle iPhonies ein schwerer Schock, bewegen sich die Preise der meisten Apps doch im Rahmen “unter einem Euro”. Trotzdem: Im eBook-Bereich ist mit solch niedrigen Preisen nicht zu rechnen: Solider Content muss auch entsprechend bezahlt werden. Aus diesem Grund muss jeder Anwender gut überlegen, ob er das Gesundheitslexikon auch wirklich braucht. Wenn das der Fall ist, macht es auf jedem Fall Sinn, sich vorrangig die mobile Version zuzulegen.
Die iPhone-App vom Bertelsmann Gesundheitslexikon bietet Zugriff auf alle 14.000 Stichwörter und 330 Grafiken der aktuellen Buchfassung. Die App startet mit einer alphabetisch sortierten Liste aller Begriffe, die sich mit einem Fingerwisch leicht scrollen lässt. Eine ABC-Leiste zur schnellen Navigation am rechten Rand fehlt leider, sodass die Nutzer die Suche verwenden müssen, um schnell vom “Abdominalreflex” zum “Kabuki-Syndrom” zu gelangen.
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Das Gesundheitslexikon erklärt, was Warzen sind, wie sich eine Schwangerschaftspigmentierung äußert oder dass ein Schnupfen medizinisch als Rhinitis bezeichnet wird. Die Texte sind in der Regel recht kurz. Sie beschränken sich meist darauf, den medizinischen Fachterminus zu erläutern, sodass man ihn besser verstehen kann. Manche Texte gehen aber sehr in die Tiefe und sind äußerst interessant, so etwa die zur Grippe oder zum Krankheitsbild AIDS. Andere Texte sind erschreckend kurz und beschränken sich auf einen Satz. Manchmal muss man auch ein wenig wühlen. So steht etwa beim Stichwort “impotent” nur ein kurzer Satz ohne Links, während bei “Impotenz” eine Erklärung mit Links zu ausführlicheren Texten zu finden ist.
Generell ist das Bertelsmann Gesundheitslexikon nicht dafür da, um dem Anwender mit Rat und Tat zur Seite zu sehen, wenn er denn einmal krank ist. Es hilft wirklich in erster Linie dabei, Fachbegriffe nachzuschlagen, mit denen der Arzt vielleicht gerade um sich geworfen hat und die man nicht gleich verstanden hat. So entpuppt sich eine Psoriasis etwa im Lexikon als Schuppenflechte, über die es dann auch gleich einen kleinen Bericht zu lesen gibt.
Die iPhone-App überzeugt mit vielen Querverweisen, sie legt Lesezeichen an, bietet eine erweiterte Suche und stellt ein Medienverzeichnis für den Schnellzugriff auf die 330 Grafiken zur Verfügung. (Carsten Scheibe)
Das Bertelsmann Gesundheitslexikon 1.0
Entwickler: Envi.con KG + wissenmedia GmbH
Größe: 40,5 MB
Preis: 24,99 Euro
Sprache: Deutsch
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