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Kategorien: Alle anzeigen, iPhone: Navigation | Datum: 17.12.2009

Handy Stadtplandienst 2.0 – Großraum Berlin

Google Maps, MobileNavigator, Skobbler: Es gibt so viele Navigationsprogramme für das iPhone. Trotzdem kann ich auf den Handy Stadtplandienst nicht verzichten. Der bunte Bitmap-Stadtplan weist einige Vorteile auf, die ich nicht missen möchte.

Den Stadtplandienst gibt es sowohl im Internet (www.stadtplandienst.de) als auch in mobilen Versionen. Ich setze das Programm bereits seit vielen Jahren auf dem Palm-PDA und auf dem Pocket-PC ein. Als ich im AppStore las, dass es diesen Dienst inzwischen auch für das iPhone gibt, konnte ich mich nicht zurückhalten. Ich holte mir den Stadtplandienst für den Großraum Berlin – da ist nämlich auch noch Falkensee mit drauf, wo ich wohne und arbeite. Den Stadtplan gibt es übrigens auch in weiteren separaten Programmen für Städte wie Hamburg, München, Wien, Köln, Leipzig, Stuttgart, Dresden, Rostock oder Düsseldorf, um nur einige wenige beim Namen zu nennen.

Der Stadtplandienst 2.0 entspricht einem klassischen Faltplan, wie man ihn ansonsten im Auto mit sich führt. Das Programm fürs iPhone setzt einen solchen Bitmap-Plan 1:1 für das kleine Display um. Der Anwender kann die Karte mit den Fingern im Sichtfenster verschieben und die Ansicht mit der Zwei-Finger-Technik zoomen – in sechs Stufen. Natürlich gibt es auch eine hausnummerngenaue Suche, die es gezielt erlaubt, bestimmte Adressen zu finden und sie im Plan zu markieren. Ebenso lässt sich das GPS-Modul des iPhones nutzen, um den aktuellen Standort herauszufinden, sodass er im Kartenmaterial angezeigt wird – als blinkender roter Punkt. Gerade zu Fuß hilft der Stadtplandienst sehr bei der unmittelbaren Orientierung: Die bunten Bitmap-Karten lassen sich einfach besser lesen als diese nüchternen Vektorkarten der Navi-Systeme.

Der große Vorteil der Stadtplandienst-Karten sind die vielen Zusatzinformationen. In Berlin werden die Sehenswürdigkeiten plakativ mit eingezeichnet. Außerdem weist das Programm mit Symbolen auf Parkplätze, Sportplätze, Tankstellen, Taxistände, Friedhöfe, Einbahnstraßen und Krankenhäuser hin. Alle Straßennamen lassen sich ebenfalls in der Karte ablesen. Und darüber hinaus werden die Streckenführungen der Busse und Bahnen eingezeichnet.

Fazit: Eigentlich reichen ja Google Maps und der MobileNavigator für die Orientierung vor Ort völlig aus. Aber ich fühle mich in dieser speziellen Stadtplandienst-Ansicht einfach wohler. Ich bin mit diesen Bitmap-Karten aufgewachsen und nutze sie eben gern zur ersten Orientierung des Zielorts, wenn ich ab und zu in Berlin unterwegs bin. (Carsten Scheibe)

Handy Stadtplandienst 2.0 – Großraum Berlin
Größe: 73,7 MB
Preis: 9,99 Euro
Sprache: Deutsch
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